Wohnbauprojekt GNICE
BAUBESICHTIGUNGEine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für eine bessere Planung freuen wir uns jedoch über eine kurze Rückmeldung, wenn Sie teilnehmen möchten.
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Mit dem Projekt GNICE wurde eine ehemalige Baulandreserve im Stadtteil Gneis zu einem verdichteten Stadtteilzentrum entwickelt. Das Quartier umfasst 17 Gebäudeteile mit insgesamt 258 Miet-, Eigentums- und Baurechtseigentumswohnungen sowie einen Kindergarten und verschiedene Gewerbe- und Dienstleistungsflächen.
GNICE zeichnet sich durch eine harmonische Vielfalt aus, die durch die Zusammenarbeit von drei verschiedenen Architekturbüros – Harder Spreyermann Architekten (Zürich), Strobl Architekten (Salzburg) und Frötscher Lichtenwagner Architekten (Wien) – sowie Carla Lo Landschaftsarchitektur (Wien) – erreicht wurde. Trotz unterschiedlicher Handschriften verbinden abgestimmte Inhalte und Materialien die Gebäude zu einem stimmigen Gesamtbild. Ein zentraler Fokus liegt auf der sozialen Qualität und Durchmischung.
Städtebau und Architektur
Die städtebauliche Konzeption reagiert auf den Kontext des Grundstücks: Massive Baukörper entlang der Berchtesgadner Strasse übernehmen den Lärmschutz, nach Osten wird die Struktur kleinteiliger und durchlässiger. Der Gneisplatz bildet die zentrale Mitte des Quartiers, eine «Grüne Zunge» verbindet den Eichetwald mit dem Siedlungsgebiet. Die Bauten sind mehrseitig orientiert und über laubenartige Vorbauten mit den Grünräumen verbunden. Gedeckte Eingangsbereiche und differenzierte Freiräume ergänzen die Gebäude zu einer zusammenhängenden Gesamtstruktur.
Konstruktion und Energie
Die Holz-Hybrid-Bauten kombinieren hocheffiziente Holzriegelelemente mit Betonstützen. Die Energieversorgung umfasst Photovoltaik, Geothermie und Abwasserwärmerückgewinnung. GNICE ist als Plus-Energie-Quartier konzipiert und Teil des internationalen Forschungsprojekts syn.ikia.
Ein Teil des Quartiers ist dem gemeinschaftlichen Wohnen gewidmet: Der Verein Silberstreif nutzt dort Wohnungen und betreibt die «Gute Stube» als gemeinschaftlichen Treffpunkt.
Ablauf
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Begrüßung durch Roman Höllbacher (Initiative Architektur)
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Besichtigung des Projekts GNICE mit Josef Seywald, Stefan Pac (beide Heimat Österreich), Jörg Hillesheim und Regular Harder (beide Harder Spreyermann Architekten), Michael Strobl und Christoph Jahrmann (beide strobl architekten) sowie Ursula Spannberger (Architekten, Bewohnerin Baugruppenmodell Silberstreif)
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Zum Abschluss Buffet und Austausch im "Zum Silberstreif" (ehem. "GuteStube") des Vereins Silberstreif.
Unser Dank gilt der Heimat Österreich für die Unterstützung der Veranstaltung.
Bauherrschaft: Heimat Österreich – gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H.
Städtebaulicher Ideenwettbewerb / Kooperatives & Partizipatives Verfahren: Frötscher Lichtenwagner Architekten, Strobl Architekten, Carla Lo Landschaftsarchitektur
Wettbewerb für die Häuser 1, 2 ,3 (KIGA), 6, 13-17: 1. Preis Harder Spreyermann Architekten, Planung bis Einreichplanung
Architekten-Team: Strobl Architekten, Harder Spreyermann Architekten, Frötscher Lichtenwagner Architekten + Carla Lo Landschaftsarchitektur
Baukosten: € 83,5 Mio.
Auszeichnungen: klimaaktiv Gold, greenpass Gold
Aufteilung Planung Architektur:
Strobl Architekten: Häuser 4, 5, 7, 8, TG und Gesamt-Planungskoordination + Häuser 1, 2, 3, 6, 13-17 (Ausführungsplanung)Harder Spreyermann Architekten: Häuser 1, 2, 3 (KIGA), 6, 13-17 (Vorentwurf – Einreichung)
Frötscher Lichtenwagner Architekten: Häuser 9 -12
Außenraumgestaltung: Carla Lo Landschaftsarchitektur
