Architektonisches Handeln braucht Neugier und Sorgfalt für das Bestehende. In interdisziplinären Workshops untersuchen wir verborgene Potentiale von Bestandsbauten. Mittels Zeichnung, Modellbau, Fotografie und Mapping nähern wir uns qualitativen Aspekten, die um die Fragen nach Raum, Kontext und Ausdruck kreisen. Ziel dieser vielschichtigen Annäherung ist ein neuer, wertschätzender Blick auf das Bestehende. Die Ergebnisse der Workshops sollen in einer gemeinsamen Ausstellung gesammelt werden.
Unser architektonisches Handeln beginnt mit dem Bestehenden. Mit Neugier und Sorgfalt nähern wir uns dem Vorhandenen, erkennen seine Qualitäten – und arbeiten diese behutsam heraus. Erst ein tiefes Verständnis ermöglicht es, gezielt zu verändern und bestehende Grenzen zu überwinden.
Neben der Analyse von Einzelteilen und quantitativen Werten gilt es, den Gebäudebestand als materialisierte kulturelle Praktik zu begreifen. Im Sinne einer Bestandspflege richten wir den Fokus auf seine qualitativen Aspekte und die darin verborgenen Narrative. Diese oftmals übersehenen Potentiale möchten wir aufspüren und sichtbar machen.
In Workshops mit Architekturstudierenden, jungen Architekturschaffenden und Architekturinteressierten erproben wir unterschiedliche, disziplinenübergreifende Methoden der Feldforschung und Potentialanalyse: Zeichnung, Modellbau, Fotografie und Mapping. Diese vielschichtige Annäherung soll einen bewussten Blick und alternative Sichtweisen auf den Bestand eröffnen. Durch gezieltes Betrachten, Analysieren und Gestalten mit diesen Werkzeugen und Ausdrucksformen wird das Augenmerk auf das gerichtet, was sich einer rein quantitativen Bewertung entzieht – Fragen nach Raum, Kontext, kulturellem Ausdruck und gestalterischer Qualität.
Wir wollen den Bestand auf einer wertschätzenden Ebene neu kennenlernen. Die Ergebnisse der Workshops sollen in einer Ausstellung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine Durchführung als Summerschool ist angedacht.
circa. ist ein interdisziplinäres Kollektiv, das sich für eine neue Umbaukultur einsetzt. Im Spannungsfeld zwischen Forschung, Vermittlung und Umsetzung sucht es nach Wegen, den Bestand und die Ressource Architektur neu zu denken.
Team: Christina Aschauer, Georg Dornhofer, Tobias Gruber, Emilian Hinteregger, Dinko Jelečević, Elisabeth Koller, Ena Kukić, Bernhard Luthringshausen, Evelyn Temmel
Zwei Architekturkollektive – asphalt und circa. – transformieren das HDA in ein offenes Labor. Zwischen Dokumentation, Archiv und räumlicher Inszenierung entsteht ein gemeinsamer Denk- und Diskursraum, der ihr Interesse am Umgang mit dem Bestand sowie an der Etablierung einer neuen Erhaltungskultur sichtbar macht. Ausgehend von präzisen Feldrecherchen zu Routinen, Materialflüssen, Spuren und Infrastrukturen eröffnen sie zwei sich ergänzende Perspektiven auf neue Narrative des (Um-)Bauens in Stadt und Land. Die Ansätze und Arbeitsweisen beider Kollektive werden im HDA zusammengeführt und unmittelbar lesbar gemacht. Ein vielschichtiges Begleitprogramm aus Gesprächen, einem Symposium und Workshops mit Studierenden – beginnend im Rahmen der Architekturtage 2026 – vertieft diese Perspektiven, entwickelt sie weiter und trägt sie im gemeinsamen Diskurs in die Öffentlichkeit. KICK OFF: Samstag, 30. Mai, Uhrzeit folgt in Kürze
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