Kaum eine andere Stadt veränderte sich in den Jahren derart markant wie Leoben. Denn im Zuge der Landesausstellung "Made in Styria" 1997 wurde nicht nur das ehemalige Jesuitenkolleg restauriert und eine multifunktionale Kunsthalle errichtet: Man gestaltete auch das Murufer, den Hauptplatz samt angrenzenden Straßen und das Braumuseum Göss neu. Diesem ersten Impuls für eine konsequente Stadterneuerung folgten viele weitere, zum Teil schon realisierte Vorhaben: Sie reichen von einer Aussichtswarte auf der Ruine Massenburg bis zu einem neuen Justiz- und Einkaufszentrum. Dieser Band stellt die architektonischen wie städteplanerischen Maßnahmen zwischen 1995 und 2002 vor: Standard-Redakteur Thomas Trnkler fasst die Projekte zusammen, analysiert die Situation seit 1964 und gibt einen Ausblick auf die nahe Zukunft. Die Architekten Hermann Eisenköck, Günther Domenig und Boris Podrecca erklären in Interviews ihre Arbeiten: Wie es zum Bau der Kunsthalle und des Café Styria kam. Warum vor dem Rathaus ein Kunstwerk von Dennis Oppenheim steht. Wie die Kontroversen um die Neugestaltung des Hauptplatzes beigelegt wurden. Und warum dieser nun das "Wohnzimmer der Stadt" ist.
Mit der Publikation "100% STADT – Der Abschied vom Nicht-Städtischen" vermittelt das Haus der Architektur Graz die Inhalte der Symposien zur Veränderung der europäischen Stadt, vom soziologischen und philosophischen Hintergrund bis zu konkreten, aktuellen Planungsstrategien. Die Buchvorstellung ist Anlass für Statements und anschließender Diskussion zwischen verantwortlichen Vertretern aus Politik und Verwaltung zur Entwicklung der Stadt am Beispiel von Graz und Graz-Umgebung.
Eröffnung der Ausstellung 2002-12-06 / 19:00 Uhr Im Zeitalter ökonomischer Globalisierung und multimedialer Kommunikation sind Städte zu Schauplätzen inszenierter Urbanität geworden. Ob es sich nun um Inszenierungen lokaler oder globaler Provenienz handelt, bei beiden gewinnt man den Eindruck, der städtische Raum werde heute wesentlich durch Praktiken des Konsums und des Amüsements hergestellt. Was geschieht mit der Stadt, wenn sie zum Event wird? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten internationalen Bauhauskollegs„Event City“ der Stiftung Bauhaus Dessau. Künstler, Architekten, Kultur- und Sozialwissenschaftler aus 12 Ländern setzten sich mit aktuellen Problemen des Wandels städtischer Lebenswelten am Fallbeispiel postindustrieller Urbanität in Frankfurt am Main auseinander. Im Rahmen des einjährigen Programms, dessen Ergebnisse die Ausstellung präsentiert, wurden Ethnografien zu städtischen Szenen erarbeitet sowie städtebauliche und künstlerische Konzepte urbaner Erlebnisse entworfen.
In den bestehenden Gebäudekomplex waren drei voneinander unabhängige Einrichtungen zu integrieren: - die Modeschule Graz (HBLA) - das Pädagogische Institut für Steiermark (PI) - das TAO (Theater am Ortweinplatz), ein theaterpädagogisches Zentrum für Kinder und Jugendliche Eingerahmt von Brockmanngasse und Maygasse im Süden und Osten bzw. vom Ortweinplatz im Norden, umschließt der Gebäudekomplex der ehemaligen Höheren Technischen Bundeslehranstalt für Hochbau einen großen langgestreckten Hof in beinahe symmetrischer U-Form.
Auf 330 m² befinden sich neben einer Möbelausstellung, Büros und Besprechungsräume einer oststeirischen Tischlerei. Über diese Funktion hinaus, soll das Gebäude auch als Zeichen wirken.
Eröffnung: 30. April 19:00 Uhr Ausstellung: 02. Mai bis 06.Juni Vorträge jeweils ab 19 .00 Uhr 09. Mai 2003 : OGRIS:WANEK, TRANSPARADISO, WISSOUNIG 16. Mai 2003: FRIESSNEGG & RAINER, GH3, HALM, NONCON:FORM 23. Mai 2003: OFFSHORE, SHARE, SPADO
Winkende Hände erwarten die Gäste der Kulturhauptstadt Graz. Mit dem Projekt an der Autobahneinfahrt Graz West nimmt das Team [x architekten], Peter Reitmayr und Wolfgang Haas auf eine Geste Bezug, die das Moment des Ankommens thematisiert. Zugleich spricht es damit aber auch die Entpersonalisierung an, von der die mobile Gesellschaft zunehmend geprägt wird.
Das Einfamilienhaus ist auf einem Osthang, auf den Außenmauern eines kleinen eingeschossigen Hauses aus dem Jahr 1949 gebaut, mit großer Dachterrasse und erhöhtem Schlafraumtrakt. Ein Arbeitsatelier ist als Dachlaterne mit Rundumblick ausgebildet.
Planungsvorgabe war die Konzipierung eines Gebäudes zweier Steuerberater mit Gemeinschaftsbüro in Kombination mit drei qualitativ hochwertigen Wohnungen unter Berücksichtigung der westseitigen Schallquelle Autobahn. Im Anschluß: Präsentation des Projekts Thalia
Die Vorgabe war, gesamt ca. 25 Arbeitsplätze in Form von Beratungsräumen in offener und geschlossener Form einzuplanen und vor allem einen repräsentativen „Marktplatz“ zu schaffen, der auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten für Veranstaltungen und Präsentations-Events genutzt werden kann.
Die Aufgabe war, an eine bestehende Büro/Werkhalle zur Produktion von Fenstern und Türen einen Ausstellungspavillon anzubauen. Hier können die Produkte der Firma präsentiert und verkauft werden. Gleichzeitig soll durch den Zubau eine neue, attraktive Büroeingangssituation geschaffen werden.
Die deutsche Megalopolis Berlin ist bekanntlich nicht nur eine Reise wert, sondern stellte ein wichtiges Kapitel in der internationalen Filmgeschichte dar. Berlin gehörte in den 90er Jahren zudem zu einer der dynamischsten Global Cities, denn die Stadt erlebte zu dieser Zeit wieder einen ungeheuren Aufschwung. Das macht Berlin interessant und zudem zu einem außergewöhnlich urbanen Ort, zu einer Weltstadt mit ebenso herbem wie liebenswertem Flair.