Roundtable mit Stadtbaudirektor Werle
1997 gewann Cepezed den Wettbewerb der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Forschungszentrum Graz. Gemeinsam mit Generalplaner ARGE Cepezed/Peyker/Wendl entwickelte und realisierte man ein Projekt, das durch seine Bauweise, vor allem hinsichtlich des Energieverbrauchs, zukunftsweisend in Österreich ist. Diese Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit von legrand , Architektur Consult und HDA-Graz. Eröffnung: Legrand - Design im Gebäude Reinhold Ferstl, Legrand Österreich G.m.b.H Erich Prödl, HDA-Graz
Nach heri&salli wird die Veranstaltungsreihe VODKA PUR mit as_architecture fortgesetzt. as_architecture beschaeftigt sich mit raumentwicklung und raumerleben in architektur und kuenstlerischen medien.
Runder Tisch zum Thema "Der Grazer Hauptplatz" mit Arch. DI Markus Pernthaler
Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe VODKA PUR wird 2002 fortgesetzt. Während der erste Veranstaltungsblock (VODKA PUR oder wie schmeckt das wirkliche leben) die Arbeitsrealität von Absolventen reflektiert hat, beschäftigt sich der zweite Block (VODKA PUR die suche nach dem verlorenen inhalt) mit den konzeptionellen Ideen abseits profaner Tätigkeiten des Berufes. Wie steht es mit der architektonischen Haltung der zukünftigen Architekten? Oder sind die Inhalte und Theorien beim Arbeiten mit vorwiegend ökonomischen und pragmatischen Strategien verloren gegangen? Null Defizit = Null Inhalt? Den Auftakt, der von Martin Emmerer, Edgar Hammerl und Burkhard Schelischansky konzipierten Veranstaltungsreihe, machen heri&salli.
Ausstellung der eingereichten Projekte. Als Siegerprojekt ging der Entwurf von Arch. Büro Fasch & Fuchs hervor. Öffnungzeiten: Mo - Do von 10:00 -18:00 Uhr Freitag von 10:00 -19:00 Uhr
Zum Beginn des Jahresprogrammes 2002.03 europe.cc changing cities steht eine Ausstellung, die den vermeintlich unmöglichen Vergleich zweier prototypischer Städte zum Thema hat. Fotografien von: Irmfried Windbichler, Architekt und Vorstandsmitglied des HDA-Graz Öffnungszeiten: Mo - Do 10:00 - 18:00 Uhr, Fr 10:00 - 19:00 Uhr
Programmpräsentation. Impulsreferat von Ernst Hubeli. Im HDA-Graz wurde für den Zeitraum 2002.03 ein neuer Vorstand gewählt. Dieser lädt zur Präsentation des Jahresprogrammes europe.cc changing cities sowie zur Vorstellung der neuen Web-Site.
‘Inwieweit gelingt es, Europa in seiner Identität zu erhalten? Das ist eine bedeutende Fragestellung für Ostmitteleuropa, vor allem in der Architektur. Die Nahtstelle des Kontinents, der früher durch den Eisernen Vorhang getrennt war, ist zu einer Baustelle geworden. Nicht nur physisch, sondern geistig. Voraussetzung dazu ist, daß wir Europa wieder lernen.’ Dieser Auszug aus dem Impulsreferat von Erhard Busek, mit dem das internationale Symposion in Graz eingeleitet worden ist, bringt in einer lakonischen Form die Inhalte dieses internationalen Treffens – und somit auch die Inhalte dieser publizistischen Aufarbeitung (Anm. d. Red.) – zum Ausdruck. Nach Architektur & Bauforum 4/1999, S. 10 Vertreter von zehn Architekturfakultäten des vielstimmigen Kulturraumes Zentraleuropa haben sich im Frühjahr 1999 in Graz getroffen, um über aktuelle Tendenzen in der Architektur ihrer Staaten zu diskutieren. Anlaß für diese Aufarbeitung ist die Dekade politischer Umwälzungen in Zentraleuropa, in der die Grenzen transparent wurden und die wirtschaftlichen Verflechtungen enormen Aufschwung erlebt haben. Die Text- und Bildbeiträge der Publikation geben Auskunft zum Informationsbedarf der aktuellen Lage der Baukultur, über die gesellschaftlichen Veränderungen und deren Auswirkung auf die Leitbilder in der Architektur und bezüglich der Sorge um den Verlust der Architektur als Transmission zwischen Regionalem und Globalem.
”In diesem Sinne eröffnen diese, über physischen und psychischen Raum und Zeit zerstreuten – scattered – Bild – Image – Fragmente andere, wirksame und wirkliche Räume innerhalb welcher imaginäre Identitäten entstehen und schaffen in immer neuen Konstellationen der Fragmente immer neue Objekte mit deren Hilfe imaginäre Identitäten fixiert werden. ... Am deutlichsten wird die Wirksamkeit dieser Prozesse innerhalb der Architekturproduktion wohl am Beispiel des Guggenheim-Museums von Frank Gehry in Bilbao. Auch wenn wir dieses Gebäude vielleicht noch nicht selbst besucht haben, scheint es uns doch merkwürdig vertraut zu sein. Die unzähligen Bilder dieses Gebäudes, die Teil der massiven, medialen Marketingstrategie des Museums sind, die bruchstückhaft im medialen Raum kursieren, sammeln wir wie Fundstücke im Raum unseres Gedächtnisses. Ein Prozeß der Verräumlichung fragmentarischer Bilder, der eben jene imaginäre Identität schafft, die wir als das Guggenheim-Museum bezeichnen. Ein Prozeß der letztlich die Existenz des semantischen Objektes – das Guggenheim-Museum – und auch die herkömmlichen Paradigmen der Architektur in Frage stellt. Ist es wirklich noch von Belang, ob dieses Museum wirklich existiert oder kann sich das architektonische Objekt auf die Existenz als medial produziertes, imaginäres Objekt beschränken?” Roland Ritter, Editorial der HDA Dokumente zur Architektur 11, S. 11
Other Spaces versucht ein re-reading des Textes ”Andere Orte” von Michel Foucault. Der Begriff der Heterotopie wird dabei auf seine Bedeutung für die Raumanalyse in den 90er Jahren abgetastet.